Case studies – Von Fall zu Fall
23.
Feb.
2010
One shot one kill – schön wär’s. In aller Regel ist ja der erste Entwurf nur ein herantasten an den Kunden (ja ich weiß, es gibt auch Designer, die jedes Mal einen Volltreffer landen – seien sie an dieser Stelle zum wiederholten Male gesegnet).
Sagen wir es mal anders herum: es gibt auch Kunden, die nicht genau wissen was sie wollen, nur was sie nicht wollen. Und eigentlich sind sie mir lieber als diejenigen, die einem als Gestalter ihre Vorstellung “aufzudrängen”. Da hat man dann kaum noch Bewegungsfreiraum.
Wie es vom ersten zum letztlich endgültigen Entwurf kommt, möchte ich hier mal darstellen. Es sei noch angemerkt, dass es sich höchstwahrscheinlich nicht um das endgültige Produkt handelt, so wie es später der Öffentlichkeit zugänglich ist, oft geht da noch was. Zwar nur Kleinigkeiten und Details aber immerhin. Sei es von Seiten des Kunden, dem plötzlich noch etwas einfällt oder von Seiten des Gestalters / Umsetzers, dem plötzlich auffällt, dass man noch ein Quäntchen mehr heraus holen könnte.
Case Study Part 1 (Klick für grosses Bild)
Das Basislayout steht: Die Aufteilung der Grundelemente ist festgelegt. Inhaltselemente wurden noch nicht besprochen aber die Farbgebung ist schon geklärt.
Case Study Part 2 (Klick für grosses Bild)
Die ersten Überarbeitungen: Farbgebung wurde überarbeitet, Grundlayout bleibt unberührt. Die Inhalte wurde besprochen und neu positioniert. Zusätzlich kommen rechts diverse Navigations- und Auszugselemente hinzu.
Case Study Part 3 (Klick für grosses Bild)
Die Haupt-Navigation wird ins Auge gefasst: Position und “Hover”-Effekt werden neu gestaltet. Hinzu kommen ein paar kaum merkliche Abweichungen in den Farbnuancen.
Case Study Part 4 (Klick für grosses Bild)
Erneut gehts der Navigation an den Kragen: “Hover”-Effekte werden auf ein Minimum reduziert. Ebenso wird der Inhalt neu positioniert und optisch von einem offensichtlichen Blogeintrag entfernt. Auch die Sidebar-Elemente erfahren noch Einmal eine Frischzellenkur. Im Großen und Ganzen wird rund herum abgespeckt / minimalisiert ohne dabei Funktion oder Optik zu reduzieren. Jetzt sind wir an dem Punkt, an dem alle zu 99,9% glücklich mit dem Ergebnis sind. Die fehlenden 0,1% ergeben sich später bei der Umsetzung und den einzelnen Funktionen wenn das Projekt online geht.
Ich werde berichten.
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